Gesundheit

Abschalten lernen – Kopf frei von der Arbeit

Ob als Selbstständiger, Arbeitnehmer oder Unternehmer – die Arbeit ruhen zu lassen, fällt vielen Menschen besonders schwer. Selbst im Feierabend, am Wochenende oder beim Spielen mit den Kids dreht sich alles um den Job. Dabei ist Abschalten besonders wichtig, um neue Ideen und vor allem frische Energie für die anstehenden Aufgaben zu sammeln. Mit den folgenden Tipps möchte ich Ihnen helfen den Kopf frei zu bekommen.

Von Henrik Bröker

14 August 2020, 10:59 Uhr

Die moderne Arbeitswelt hat zahlreiche Vorteile im Bezug auf Erreichbarkeit oder Ausübung des Jobs. Schnelles Internet im Homeoffice oder im Café, Smartphones mit unzähligen Tools und Funktionen sowie Messenger oder digitale Konferenzen gehören für viele Menschen mittlerweile zum Alltag. Der Vorteil kann allerdings schnell zum Nachteil werden, wenn die Arbeit durch die ständige Erreichbarkeit keinen Raum für Freizeit und Erholung bietet. An den ständigen Blick auf das Smartphone gewöhnt man sich so schnell, dass Familie und Freunde nur noch mit dem Kopf schütteln können.

Abschalten fördert die Leistungsfähigkeit und die Kreativität

Welchen Stellenwert die digitale Auszeit im Alltag besitzt, werden Sie erst wirklich zu schätzen wissen, wenn es Ihnen gelingt die Arbeit mit festen Ritualen abzuschließen und ruhen zu lassen. Mit deutlich mehr Konzentration und einer erhöhten Leistungsfähigkeit starten Sie in den neuen Tag. Probleme, die am Vortag als unüberwindbar galten, können dank neuer Vitalität und frischer Kreativität möglicherweise deutlich schneller gelöst werden. Die Redewendung „eine Nacht drüber schlafen“ gewinnt einen vollkommen neuen Stellenwert in Ihrem Arbeitsleben. Die folgenden Tipps könnten Ihnen helfen:

1. Sorgen Sie für einen Abschluss

Um die Arbeit beenden zu können, gilt es einen sauberen Abschluss zu finden. Dazu ist es wichtig, dass der Computer vollständig runtergefahren wird und der Schreibtisch aufgeräumt ist. Das vermeintlich obligatorische Bürostuhl an den Schreibtisch schieben, hat psychologisch eine große Wirkung. Dieser Kehraus des Tages ist der Anfang für einen erholsamen Abend.

2. Rituale zum Feierabend

Um die Arbeit auf sich beruhen zu lassen, helfen Ihnen alltägliche Rituale. Eine halbe Stunde Joggen, das Lesen von Zeitungen oder das Spiel mit den Kindern sind für den Kopf und den Körper der Startschuss für die anstehende Freizeit. Die Rituale können dabei durchaus variieren, sollten aber regelmäßig zur Anwendung kommen.

3. Gedanken notieren und am kommenden Tag nachgehen

Um im Feierabend oder am Wochenende nicht in den Arbeitsrhythmus zu verfallen, sollten Sie Gedanken, die Ihnen außerhalb der Arbeitszeit kommen, niederschreiben. Ein freier Kopf sorgt für Ideen und Innovationskraft. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihnen in dieser Zeit Optimierungen, Argumente und neue Strategien einfallen. Diese zu notieren und am kommenden Arbeitstag anzugehen, hat eine nachhaltige Wirkung auf das Abschalten.

4. Termine mit sich selbst vereinbaren – Entspannung planen

Besonders hilfreich ist es für Sie, wenn Sie eigene Termine für sich vereinbaren. Tragen Sie in Ihren Kalender einen Tag für die Gartenarbeit ein, planen Sie freie Zeit mit Ihrem Partner und Ausflüge mit den Kindern oder Aktivitäten mit Freunden. Diese festen Termine unterstützen den Prozess in den Feierabend zu starten, statt diesen vor sich herzuschieben.

5. Glücksfaktor erhöhen – Tun, was wirklich Spaß macht!

So egoistisch es auf den ersten Blick klingen mag, aber Sie sollten für sich den eigenen Glücksfaktor erhöhen. Welche Aktivitäten und Dinge machen Sie besonders glücklich? Dies kann ein interessantes Fußballspiel sein, das Entspannen oder Schlafen in der Hängematte, gemeinsames Spielen mit den Kids oder einfach nur ein gutes Essen. Vorfreude verstärkt die Lust auf den Feierabend!

6. Gespräche mit Freunden und Familie

Stressmindernd und hilfreich beim Abschalten sind Gespräche mit Freunden oder der Familie. Bestimmte Rituale beim Abendessen, bei dem jeder von seinem Tag erzählt, können den Stress deutlich reduzieren. Insbesondere der Austausch mit dem Ehe- und Lebenspartner sowie mit Freunden kann helfen. Dabei sollten Sie sich auch aktiv mit den Problemen des Gegenübers beschäftigen, denn diese reduzieren die eigenen Gedanken und schaffen vollkommen neue Perspektiven.

7. Ab in die Natur

Die Natur hat von jeher einen positiven Effekt auf den Körper und den Geist. Spaziergänge im Wald können wahre Wunder bewirken, wenn Sie sich wirklich darauf einlassen. Alternativ kann ein Bootsausflug oder eine Radtour geplant werden, um an der frischen Luft zu sein.

8. Das Smartphone ausschalten

Das Smartphone hat die private Welt komplett verändert. Dieser vermeintlich radikale Schnitt muss nicht den gesamten Abend über erfolgen, aber beim Essen oder anderen Aktivitäten kann ein Leben ohne Smartphone äußerst erfüllend sein. Wer nicht vollends darauf verzichten möchte, kann sich Notfall-Kontakte einrichten oder das Telefon auf stumm schalten. So wird nicht jeder eingehende Anruf, jeder Nachricht und jede Mail wirklich wahrgenommen. Das Abschalten von der Arbeit fällt dann deutlich leichter.

9. Yoga, Meditation oder autogenes Training

Wenn Sie sich mit Yoga oder Meditation identifizieren können und den Anleitungen Folge leisten, helfen diese ungemein für einen freien Kopf. Selbst in den Pausen eignet sich Yoga wunderbar, um einen Gegenpol zur Arbeit zu schaffen. Das organisierte Arbeiten fällt im Anschluss deutlich leichter.

10. Schaffen Sie eine Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz

Um am kommenden Tag perfekt starten zu können und das Stresslevel am Morgen besonders niedrig zu halten, hilft die Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz. Ein gut organisierter Schreibtisch, ein bequemer Stuhl und perfekte Arbeitsmittel für Ihre Aufgaben sind hilfreich, um neue Ideen in die Tat umzusetzen. 

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