Tipps & Tricks

6 Tipps für produktives Arbeiten

Nicht mehr pendeln müssen, mehr Ruhe als im Büro und flexiblere Gestaltung der eigenen Aufgaben – Arbeiten im Homeoffice klingt nach Freiheit, Selbstbestimmung und Entspannung. Wir zeigen Ihnen 6 Tipps wie Sie die Corona-Kontaktsperre problemlos meistern.

Von Henrik Bröker

1 April 2020, 16:14 Uhr

1. Definieren Sie einen Arbeitsbereich

Nicht jeder hat ein fertig eingerichtetes Arbeitszimmer zu Hause. Wer sich von einem Tag auf den anderen im Homeoffice befindet, muss mit dem Vorlieb nehmen, was er vorfindet – oder kann in neue Büromöbel investieren. Ob Sie vom Esszimmer aus arbeiten oder auf dem Balkon sitzen, spielt letztlich keine Rolle – solange Sie ungestört sind und nicht abgelenkt werden. Unerlässlich sind eine gute Internetverbindung und ein stabiler Telefonempfang. Bedenken Sie aber, dass die Inhalte aus Telefonaten oder Videokonferenzen nicht jeden Dritten etwas angehen. Richten Sie sich Ihren Arbeitsplatz in jedem Fall so ein, dass Sie ergonomisch sitzen.

Ein höhenverstellbarer Schreibtisch hat den Vorteil, dass Sie ihn auf Ihre Körpergröße anpassen können und er sich vom gewöhnlichen Schreibtisch zum Standing Desk umwandeln lässt. Ein Haltungswechsel wirkt Verspannungen und Rückenschmerzen entgegen und kurbelt die Produktivität an. Der Bürostuhl sollte über eine dynamische Rückenlehne verfügen, die den Oberkörper in jeder Sitzhaltung optimal stützt. 

Auch im Wohnzimmer lässt sich ein schöner Arbeitsplatz einrichten

2. Kleiden Sie sich bürotauglich

In Freizeitklamotten zu arbeiten, mag verlockend klingen. Doch den Jogginganzug gegen Hemd oder Bluse zu tauschen, hat eine große psychologische Wirkung: Es stellt Ihr Gehirn auf „Arbeitsmodus“ und verhindert, dass Sie vor lauter Entspannung nicht in Gang kommen. Und spätestens bei der nächsten Videokonferenz hinterlassen Sie auch einen deutlich besseren Eindruck. 

3. Halten Sie die Arbeits- und Pausenzeiten ein

Im Homeoffice gelten für Sie dieselben Rahmenbedingungen wie im Büro auch. Allerdings fehlt die Transparenz eines Großraumbüros: niemand sieht Sie kommen, niemand gehen. Kommen Sie daher sorgfältig ihrer Dokumentationspflicht nach und arbeiten Sie insgesamt transparent. Geben Sie morgens beispielsweise ein kurzes Signal, dass Sie vor dem Laptop sitzen oder wann Sie in die Pause gehen. Feste Arbeitszeiten haben weitere Vorteil: einmal schaffen sie die Grundlage dafür, die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit bestmöglich zu nutzen. Außerdem ist eine klare Abgrenzung zwischen Arbeitsleben und Privatleben wichtig, damit Sie mental gesund bleiben. In der Pause und am Feierabend verlassen Sie Ihren Arbeitsplatz und erholen sich an einem anderen Ort.

Vermeiden Sie nächtliche Arbeitseinsätze, diese können zu Schlafstörungen führen

4. Sorgen Sie für Arbeitsroutine

Ein klar strukturierter Arbeitsablauf hilft, morgens in den Arbeitsmodus zu kommen. Ein Beispiel: sichten Sie am Morgen Ihre E-Mails. Frühstücken Sie gerne noch dabei – machen andere Kollegen im Büro ja auch. Auf dieser Basis erstellen Sie Ihre tägliche Aufgabenliste. Überlegen Sie, welche Priorität die einzelnen Aufgaben haben und was bis zum Ende des Tages erledigt sein muss. Setzen Sie sich Deadlines. Kurz vor Feierabend ziehen Sie Bilanz, welche Aufgaben Sie erledigen konnten und welche nicht. Daraus ergibt sich dann wieder die Planung für den nächsten Tag. 

5. Verwenden Sie Kommunikationstools

Ob gemeinsame WhatsApp-Gruppe, Skype oder ein morgendlicher Jour fixe per Telefon – im Homeoffice ist es wichtiger denn je, im Austausch zu bleiben. Im Idealfall haben Sie sich mit Ihren Kollegen und Vorgesetzen auf bestimmte Kommunikationswege geeinigt. Halten Sie sich daran! Zu viele Wege bringen Unruhe herein und lenken von der eigentlichen Arbeit ab, denn sie alle müssen gleichzeitig im Auge behalten und bearbeitet werden. Arbeiten Sie sich in alle relevanten Tools ein und wählen Sie die zur Situation passende aus. Je nach Thema und Relevanz kann es besser sein, eine E-Mail zu schreiben statt zu telefonieren oder eine kurze Chatnachricht zu tippen als eine Videokonferenz abzuhalten. Übrigens: manche Tools für Videokonferenzen liefern einen Filter mit, der den Hintergrund weichzeichnet. Damit verschwindet auch ein unaufgeräumtes Wohnzimmer hinter einem milchigen Schleier. 

Kurze Ablenkungen lassen sich nicht vermeiden, versuchen Sie deshalb kurze Pausen einzubauen.

6. Vermeiden Sie Ablenkungen

Die Arbeit im Homeoffice kann viel konzentrierter verlaufen als im Büro, schließlich steht nicht regelmäßig ein Kollege am Schreibtisch. Doch auch Zuhause kann es Störungen geben, unter denen die Produktivität leidet. Mal schnell bei Facebook vorbeischauen, kurz etwas einkaufen oder noch schnell den Teppich saugen – wie schnell ist eine halbe Stunde oder mehr vergangen.

Wiederstehen Sie solchen Verlockungen bewusst, dann läuft die Arbeit wie von selbst. Anwesende Familienmitglieder lassen sich natürlich nicht so einfach ignorieren. Da aktuell die Schulen und Kindertagesstätten geschlossen sind, müssen vielleicht kleinere Kinder betreut und Größere bei den Hausaufgaben unterstützt werden. Eine Möglichkeit kann sein, die Ruhe am Morgen für wichtige Aufgaben zu nutzen oder abends länger zu machen. Fragen Sie Ihren Vorgesetzten, ob flexible Zeiteinteilung möglich ist. Setzen Sie klare Grenzen und bitten Sie alle Anwesenden, Sie so zu behandeln, als wären Sie tatsächlich im Büro. 

Empfehlung: Mit einem elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch entlasten Sie die Rückmuskulatur und steigern nachweislich die Denkleistung.

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