Tipps & Tricks

Kabelmanagement am Schreibtisch – Tipps gegen Kabelsalat

Angesichts der Vielfalt an elektronischen Geräten ist Kabelsalat am Schreibtisch bei vielen Menschen vorprogrammiert. Ob am Arbeitsplatz im Büro oder im Home-Office – Laptop, Monitore, Drucker, Schreibtischlampen oder Smartphones wollen mit Strom versorgt werden.

Von Henrik Bröker

11 Juni 2021, 9:41 Uhr

Selbst in Zeiten der kabellosen Maus oder dem WLAN-Drucker müssen Bildschirme und andere Gerätschaften noch miteinander gekoppelt werden, womit weitere Kabel zu einem Ärgernis werden können. An einem solchen Schreibtisch ohne Kabelmanagement organisiert arbeiten zu können, bedarf sehr viel Ruhe und Gelassenheit. Neben den optischen Aspekten sind die Kabel vor allem kleine Stolperfallen und strahlen bei Besuchen oder bei Online-Konferenzen wenig Professionalität aus. Mit kleinen Tipps und Ratschlägen lässt sich der Kabelsalat beseitigen und der Stress am Arbeitsplatz reduzieren.

Tipps für effektives Kabelmanagement am Arbeitsplatz

  1. Kabelanzahl am Arbeitsplatz reduzieren

    Die Klassiker unter den elektronischen Zusatzgeräten funktionieren allesamt noch mit Kabel. Das Mauskabel wird schon bei der Bedienung zum Hindernis, während das Tastaturkabel oftmals auf oder unter der Schreibtischplatte entlanggeführt werden. Der Drucker wird je nach Gebrauch optional oder dauerhaft mit dem Rechner verbunden. Dies erweist sich vor allem bei Laptops als sehr hinderlich und mühsam. Dieses Problem lässt sich mit dem Einsatz einer kabellosen Maus oder Tastatur, die entweder über Funk oder Bluetooth mit dem Rechner verbunden sind, lösen. Hinzu kommen Drucker, die sich über das WLAN oder ebenfalls per Bluetooth ansteuern lassen.



  2. Kabelschlauch zum Bündeln von Kabeln

    Auf Stromanschlüsse lässt sich weder Home-Office noch im Büro nicht verzichten. Deshalb verlaufen zahlreiche Kabel zu einer Steckdose oder Mehrfach-Steckdose und sorgen für ordentliches Wirrwarr hinter dem Schreibtisch. Je nach Standort können sich die Kabel als Stolperfalle erweisen, die zur Gefahr für Menschen und Gerätschaften werden. Wird die Anzahl der verwendeten Geräte und ihr Standort im Grunde nie verändert, lohnt sich der Einsatz eines Kabelschlauches. Gebündelt werden die Stromkabel der Steckdose zusammengeführt. Statt mehrerer Kabel ist dann nur noch ein Kabelschlauch sichtbar, der auch zu deutlich mehr Sicherheit am Arbeitsplatz führt.



  3. Schreibtisch mit integrierter Kabelführung

    Die Problemstellung bleibt mit der Anzahl der Kabel hinter dem Schreibtisch im Grunde gleich. Um hier Abhilfe zu schaffen, wäre ein Schreibtisch mit integrierter Kabelführung eine lohnende Anschaffung. Über eine Öffnung in der Schreibtischoberfläche werden die Kabel an einer Stelle zusammengeführt. Dort kann eine Mehrfach-Steckdose integriert werden, die als Stromlieferant für alle Geräte zuständig ist. Aus dem Schreibtisch heraus führt dann nur noch ein Kabel zur Steckdose an der Wand.

  4. Kabelschellen zur Befestigen von Kabeln

    Ob Kabel unter dem Tisch oder am Tischrücken, sie können selbst beim Arbeiten zu einem nervigen Hindernis werden, wenn sich die Füße darin verfangen oder Geräten einmal an- oder abgeschlossen werden müssen. Mit Kabelschellen als sehr kostengünstige Alternative kann eine individuelle Ordnung geschaffen werden. Der Kabelverlauf kann exakt festgelegt werden, wenn die Länge ausreichend ist. So ist der Kabelsalat aus dem Weg und der Verlauf eines angeschlossenen Gerätes kann leichter nachverfolgt werden.

  5. Kabelkanäle erhöhen die Sicherheit im Home-Office und Büro

    Der Standort eines Schreibtisches kann nicht immer optimal gewählt werden. Gerade in Großraumbüro oder im Home-Office ist die nächste Steckdose ein paar Meter entfernt. Lose Kabel werden damit zu einem erneuten Gesundheitsrisiko. Kabelkanäle haben sich in dieser Hinsicht als wertvolle Helfer erwiesen. Entlang von Wänden oder der Fußleisten werden die Kabel im Schacht zusammengeführt und zur Stromquelle geführt. Da sie in verschiedenen Farben erhältlich sind, können Kabelkanäle auch optisch der Farbgebung des Raumes angepasst werden.

  6. Kabelbox zum Sammeln

    Mit einer Mehrfach-Steckdose am Boden und zahlreichen Kabeln kann eine falsche Bewegung oder ein unbedachter Schritt den Geräten und der Stromversorgung erheblichen Schaden zufügen. Für dieses Problem wurden Kabelboxen erfunden, die im Handel in unterschiedlichen Farben und Formen erhältlich sind. Die Kabel verschwinden im Inneren der Box, durch Schlitze oder Löcher werden dann die Anschlüsse gezogen und sind ordentlich aufgereiht bereit zur Nutzung.



  7. Bilder und Wandspiegel gezielt einsetzen

    Der Kabelsalat entlang der Wände ist vor allem im Home-Office ein optisches Ärgernis. In dieser Hinsicht kann Abhilfe geschaffen werden, wenn Bilder, große Wandspiegel oder andere dekorative Elemente zum Verbergen der Kabel eingesetzt werden. Die Kreativität kennt in dieser Hinsicht keine Grenzen.

  8. Wandkonsolen im Büro oder Home-Office

    Die Kabel entlang der Wand zu verstecken, ist eine besondere Herausforderung. Offene Kabel oder zusätzliche Kabelkanäle finden dabei nicht immer Gefallen. Hier könnten sogenannte Wandkonsolen zum Einsatz kommen. Sie bieten nicht nur zusätzlichen Stauraum und Ablagefläche, sie eignen sich perfekt, um hinter ihnen die Kabel entlangzuführen.

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